Die Kegel Regeln

1. Hausnummern:

Zu Anfang wird festgelegt, ob um hohe oder niedrige Hausnummern gespielt wird. Jeder Spieler macht in drei Durchgängen jeweils einen Wurf, d.h. es wird hier um Hausnummern mit 3 Ziffern gespielt. Natürlich ist genauso möglich, um längere Hausnummern mit z.B. 4 oder 5 oder gar mehr Ziffern zu spielen.

Hohe Hausnummern:
Hierbei kommt es darauf an, eine möglichst hohe Hausnummer zu erzielen. Wird der Ball ins Seitenaus befördert, so zählt dies als eine 0 (=null). Ansonsten zählt jeder umgeworfene Pin als ein Punkt. An welche Stelle seiner Hausnummer ein Spieler im jeweiligen Durchgang die geworfenen Punkte setzt, bleibt ihm überlassen. Es ist natürlich sinnvoll, dass eine hohe Zahl, z.B. 9 („alle Neune“), an den Anfang gesetzt wird, da mehr als 9 ja nicht erreichbar ist. Machen wir ein Beispiel: Nehmen wir an, wir spielen um eine 3-stellige Hausnummer. Wirft ein Spieler im ersten Durchgang eine 4, so muss er sich nun entscheiden, an welche Stelle der 3-stelligen Haus er diese Punktzahl setzt. Wenn ein Spieler ein eher guter Kegler ist, so wird er die 4 sicher nicht an erster Stelle setzten, sondern entweder an Stelle zwei oder drei der Hausnummer. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er beim zweiten oder dritten Durchgang eine höhere Punktzahl als 4 wirft. Und immerhin kommt es ja darauf an, eine möglichst hohe Hausnummer am Spielende erreicht zu haben. Gewonnen hat derjenige Spieler mit der höchsten Hausnummer.

Niedrige Hausnummern:
Hierbei kommt es darauf an, eine möglichst niedrige Hausnummer zu erzielen. Wird der Ball ins Seitenaus befördert, so zählt dies als eine 9. Ansonsten wird wie bei großen Hausnummern verfahren, nur dass hier eben das Ziel darin besteht, am Ende die kleinste Hausnummer von allen Spielern zu erreichen.

2. Vorhersage werfen:

Es wird nacheinander in die Vollen geworfen. Während die Kugel geworfen wird, muss schnell die geschätzte Anzahl der voraussichtlich abgeräumten Kegel gerufen werden. Die Anzahl der tatsächlich abgeräumten Kegel wird dann von der im Voraus gerufenen Anzahl abgezogen und die Differenz notiert. Ruft ein Spieler beispielsweise „5“ und wirft aber „4“ Kegel, so wird als Differenz der Betrag „1“ für diesen Spieler notiert. Wirft ein Spieler beispielsweise „3“ und wirft „9“, so wäre die zu notierende Differenz „6“. Es werden mehrere Durchgänge gespielt. Wie viele gespielt werden, das wird zu Anfang von den Spielern festgelegt. Am Ende zählt jeder Spieler seine Differenzen zusammen. Derjenige Spieler hat gewonnen, der die kleinste Summe an Differenzpunkten erzielt hat.

3. Tannenbaum:

1

2

2

3

3

3

4

4

4

4

5

5

5

5

5

6

6

6

6

6

6

7

7

7

7

7

7

7

8

8

8

8

8

8

8

8

9

9

9

9

9

9

9

Zu Anfang werden zwei Teams gebildet. Jedes Team malt einen Tannenbaum nach obigem Muster auf. Nun werfen die Spieler nacheinander in die Vollen. Die dabei abgeräumte Punktzahl wird jeweils vom Tannenbaum gestrichen. Wurden beispielsweise bereits alle 3er des Tannenbaums gestrichen, so bringt es nichts, wenn erneut eine 3 gekegelt werden. In diesem Fall kann nichts vom Tannenbaum gestrichen werden. Das Spiel endet, sobald ein Team alle Zahlen seines Tannenbaumes streichen konnte.

4. Fatale Sieben:

Es werden zwei Teams gebildet. Die Spieler werfen nun nacheinander in die Vollen. Dabei werden die geworfenen Punkte aufsummiert. Wird beim Aufsummieren eine Summe erreicht, die eine „7“ enthält oder gar durch 7 teilbar ist, so werden dem Team von der Gesamtsumme 7 Punkte abgezogen.
Beispiel:

Team A

Wurfpunkte

Summe

Erster Wurf

4

4

Zweiter Wurf

5

9

Dritter Wurf

5

14 - 7 = 7 (da 14 durch 7 teilbar)

Vierter Wurf

9

16

Fünfter Wurf

1

17 - 7 = 10 (da in 17 die 7 enthalten ist)

usw.

Ziel des Spiels ist es, eine Punktzahl über 69 Punkte zu erreichen.